was vermitteln wir

 was wollen wir vermitteln...? Spass, Spass, Spass, dann........wollen wir allen den Umgang mit dem Pferd zeigen, es hinführen, was braucht mein Pferd eigentlich, wie pflege ich es richtig, worauf muß ich aufpassen, was will oder erwartet mein Pferd von mir, wie mache ich es zu meinem Freund? Wenn Ihr Kind, Jugendlicher oder auch Sie, als Erwachsener, (Widereinsteiger oder Neuanfänger) zu uns auf den Hof kommt, kann er sicher sein, daß ein Pferd ausgesucht wird für die ersten Reitstunden, daß zu einem paßt. Ehrlichkeit einem selbst gegenüber und uns ist oberste Priorität, den es stellt sich gleich heraus, wie gut ist jemand oder nicht. Die Stunde ist verpatzt, das Pferd sauer und der Reiter hat Angst oder ist stink sauer, daß alles wollen wir nicht! Mein Mann und ich genießen unsere leider wenigen Ausritte sehr, die immer ohne Stress verlaufen, gemütlich einfach wie wir immer sagen. Daß wollen wir allen vermitteln. Aber einfach reiten tun wir hier nicht, nein! An erster Stelle ist uns das Pferd am wichtigsten, paßt es zum Reiter. Wir geben hier am Hof auch für jeden Longestunde ( die meiner Meinung nach sehr wichtig sind ) das am Anfang. Bei den Kindern immer mit Voltigiergurt, a; daß sie die Bewegung besser spüren, b; sich mit den Händen festhalten können und nicht gleich zu Anfang schon lernen, sich mit den Knien oder Beinen zu klammern, das einmal lang genug geübt, bringt man sehr schwer wieder raus. Braucht blos mal gewesen sein, daß man da runter gefallen ist, das sitzt tief drin.  Dann reiten wir nicht stur auf dem ersten Hufschlag Runde für Runde. Nein, wir gymnastizieren unsere Pferde und der Reiter lernt ganz einfach dabei, wie bringe ich mein Pferd korrekt um die Ecke, wie reite ich Schlangenlinien, Volten und aus der Ecke kehrt und das alles auf einem schön gebogenem Pferd. Trab bund Galopp?,...eines nach dem anderen. Warmreiten unserer Pferde ist äußerst wichtig sowie auch das abreiten nach der Stunde. Der richtige Sitz, ist bei uns das A & O, desshalb reiten wir über die Hälfte der Zeit ohne Steigbügel, unsere Reiter können sogar ohne Steigbügel "Leichttraben". Trab aussitzen mit abgestreckten Beinen, nur um einige Schwerpunkte zu nennen. Wir machen viel Stangenarbeit in jeder Reitstunde oder spielen mit einem Ball, wir probieren beim Schritt gehen Abteilungsreiten, viel Abwechslung, viel Arbeit mit den Beinen, mit dem Gewicht, mit der Hüfte. Maximal gehen bei uns vier Pferde in einer Reitstunde, mehr nicht!. Wir legen Wert auf manieren, vom Reiter als auch vom Pferd, aber "schickimicki Reiter" sind bei uns fehl am Platz, unsere Pferde werden von jedem Reiter selbst geputzt, verwöhnt auch ganz oft, gesattelt und fertig für die Stunde hergerichtet, die Reiter helfen sich untereinander was für uns auch ein ganz wichtiger Punkt ist, bei uns ist auch nicht wichtig mit Markenkleidung oder insgesamt einem teurem Outfit zu erscheinen, zweckmäßig, bequem und ein guter Helm, daß ist uns wichtig, ich helfe selbstverständlich auch jedem bei allem! Unsere Reitstunden dauern mindestens zwei Stunden, sicher aber nach drei Stunden sind wir meistens fertig. Wir hören nicht auf weil die Zeit um ist, sondern wenn wir der Meinung sind, der Reiter und sein Pferd haben es gut gemacht, niemals zum Schaden der Pferde oder der Reiter. Unsere Pferde sind weder eingedeckt noch bandagiert, sie haben im Winter ein dickes Fell, außer sie schwitzen vom reiten dann schon bis sie trocken sind, aber bislang haben wir es immer geschafft, die Pferde nach der Reitstunde trocken vom Platz oder aus dem Gelände in den Stall zu bringen, auch das gehört dazu uns so soll es sein,....Pferdegerecht! Unsere Pferde werde bei Bedarf, d.h. die Hand des Reiter ist noch nicht so optimal, Gebisslos geritten oder bei ruhiger Hand mit einer leichten Trense, ich bin gegen jedes verschnallen und für mich überflüssige Sperr oder sonstige Riemen im Gesicht. Was wir hin und wieder verwenden kommt aber auch auf den Reiter an, einen Halsverlängerer, aber nur aus Gummi. Wir loben die Reiter viel, aber wir erwarten, daß der Reiter auch sein Pferd viel lobt oder mit ihm spricht, aber das schönste und beste Lob für den Reiter ist doch von seinem Pferd, wenn es mit rundem Hals und rundem Rücken .... läuft,...oder? Denn unsere Pferde werden während ihrer Ausbildung als erstes auf die Stimme und Gehorsam vom Boden aus trainiert, dann erst im Sattel. Wir laden auch wenn der Hufschmied, der Tierarzt oder wenn entwurmt wird, die Reiter zu uns auf den Hof ein, denn auch das gehört dazu, sich nach getaner Arbeit, wenn der Schmied fertig ist, sich über Rückenschmerzen zu beklagen, dann kann man bei einer Tasse Kaffee oder Tee sich über das ein oder andere in der gemütlichen Sattelkammer noch unterhalten. Meistens sitzen wir dann länger noch in der Sattelkammer als eigentlich bei allen Pferden der Schmied da war, gemütlich einfach,....so sind wir.

Reitschülerin Priska auf Odessa
Reitschülerin Eva mit eigenem Pferd Bounty auf einem Pferderennen
Beim Ausreiten
Bitte Flashplayer installieren